Urlaub auf dem Bauernhof

04. Mai 2008

Der Urlaub zwischen Kühen, Schweinen und Hühnern scheint innerhalb der deutschen Bevölkerung immer beliebter zu werden. Waren bis vor wenigen Jahren vor allem die weiter entfernten Urlaubsziele der absolute Renner, entwickeln sich die Ferien auf dem Bauerhof zu einem neuen Geheimtipp unter Deutschlands Urlaubern. Gerade Familien mit Kindern nutzen immer wieder Kurzurlaube, um ein paar Tage in der angenehmen Umgebung ländlicher Gebiete zu verbringen. Allein in Baden-Württemberg erwarten 2.500 Bauernhöfe Gäste aus dem In- und Ausland.

Der wohl größte Teil dieser landwirtschaftlichen Betriebe befindet sich im malerischen Schwarzwald. Die neue Reisewelle hinaus aufs Land sei vor allem Ausdruck des neuen Interesses an dem bäuerlichen Alltag und der Sehnsucht weiter Teile der Bevölkerung nach der Natur, so K. Rombach von der Landesarbeitsgemeinschaft Urlaub auf dem Bauernhof in Baden-Württemberg. Inzwischen verbringen mehr als 3 Millionen Menschen ihren Urlaub auf den Bauernhöfen der Bundesrepublik, was einen nachhaltigen Einfluss auf die finanzielle Situation der Bauern hat und eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt. Auf jeden Fall bietet der Urlaub auf dem Bauernhof gerade Familien aus der Stadt sicher eine vollkommen neue Art und Weise, das Leben in Deutschland kennen zulernen.

Via: Sueddeutsche.de

Trotz Tibet großes Interesse an Olympia

01. Mai 2008

Die Olympischen Spiele 2008 in Peking haben bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt. Und das nicht unbedingt für die positive Variante, schließlich hat die chinesische Regierung für ihr Verhalten im Konflikt um die Volksunruhen in Tibet heftige Kritik aus dem Ausland einstecken müssen. Allerdings scheinen die politischen Verfehlungen der kommunistischen Führung keinen größeren Einfluss auf das Interesse an den Sommerspielen, welche im August beginnen, zu haben. Die verschiedenen Reiseveranstalter berichten über einen normalen Verkauf der Tickets zu den Veranstaltungen und konnten bis jetzt noch keinen größeren Einbruch der Verkaufszahlen feststellen.

Fast alle der insgesamt 30.000 Karten sind bis heute vermittelt wurden. Selbst der kleine Restbestand, über den der Exklusivvermarkter Dertour noch verfügt, schrumpft zusehends zusammen. Das Interesse an den Eintrittskarten sei ausgesprochen hoch, wie der Reiseveranstalter offiziell verlauten ließ. Ein besonderer Bonus ist der Preis einzelner Tickets, der mit fünf Euro extrem niedrig ist. Im Gegensatz zu den Veranstaltern von Reisen rund um Olympia sind Rückgänge in anderen Sektoren der Tourismusbranche durchaus spürbar. Hier ging die Nachfrage nach Chinareisen spürbar zurück. Allerdings soll hierfür im Wesentlichen der Massenandrang zu Olympia verantwortlich sein und nicht die politische Krise.

Via: Focus Online

Teure Billig-Flieger

01. Mai 2008

Wer günstig in den Urlaub fliegen möchte, hat meist die Qual der Wahl. Neben den klassischen Fluglinien wie der Lufthansa buhlen inzwischen auch etliche Billig-Anbieter um die Gunst der Kunden. Ob es sich bei diesen Low-Cost-Angeboten wirklich um echte Schnäppchen handelt, erfährt der Fluggast meist erst bei einem Blick auf die Rechnung. Hier offenbart sich, dass viele der vermeintlich so niedrigen Ticketpreise am Ende doch teurer sind als so manches Angebot der klassischen Fluglinien.

Was sorgt aber dafür, dass zwischen dem versprochenen niedrigen Preis und der Rechnung eine solche Differenz herrscht? Nun, ein großer Teil der Billig-Anbieter hat in den letzten Jahren durchaus Phantasie bewiesen, wenn es um die Erfindung neuer Zuschläge ging. Flughafengebühren und Kerosinzuschlag sind an dieser Stelle schon lange nichts Neues mehr. Dazu kommen inzwischen aber auch Gebühren für die Zahlung per Kreditkarte oder Aufschläge für die einzelnen Gepäckstücke. Eine besonders dreiste Gebühr ist der sogenannte Rollstuhlaufschlag, den jeder zu bezahlen hat – egal ob mit oder ohne Rollstuhl. Betrachtet man den Service der klassischen Fluglinien und bezieht dies in einen Vergleich mit ein, schneidet so mancher Billig-Flieger sicher schlechter ab.

Via: sueddeutsche.de

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