Weltraumtourismus als erste Geige
07. Juli 2008
Zwar gehört es sicher für einen großen Teil der Menschen zu einem lange gehegten Wunschtraum, die Erde einmal aus luftiger Höhe zu betrachten, genauer gesagt aus dem Fenster eines Raumschiffs heraus. Leider sind solch private Vergnügen bisher immer an den hohen Kosten gescheitert und daran, dass solche Unternehmungen eher der Wissenschaft vorbehalten sind und Zivilisten eher als Beifahrer betrachtet wurden. Allerdings plant die russische Raumfahrtbehörde, den Trip ins All als Urlaubsvergnügen gesellschaftsfähig zu machen. Zu diesem Zweck soll extra eine eigene Kapsel konstruiert werden, in der zwei zahlende Gäste Platz finden.
Einer der beiden Plätze für die erste Mission ist dabei bereits vergeben, den Zuschlag hat sich einer der Google-Gründer gesichert. Wer am Ende auf dem zweiten Platz landet und als einer der wenigen Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts einen einmaligen Ausblick genießen kann, ist heute noch offen. Aber es dürfte sicher so manchen Unternehmer, Manager oder erfolgreichen Star geben, den ein solches Abenteuer sicher anzieht. Ob mit dieser Mission der russischen Weltraumbehörde der Startschuss für die kommerzielle Eroberung des Weltalls gefallen ist, steht heute noch in den Sternen und wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Ein Billigurlaub wird ein solcher Trip aber auch in Zukunft sicher nicht.
Via: Zeit online
Auch allein Reisen macht Spaß
07. Juli 2008
In den letzten Jahren hat sich die Gesellschaft grundlegend verändert. Und diese Entwicklungen sind nicht nur im Alltag spürbar, sondern lassen sich oft auch im Urlaub erkennen. Ein großer Teil der Bevölkerung ist inzwischen wesentlich mobiler als noch vor 20 oder 30 Jahren und wagt sich immer weiter hinaus. Viele Reisende mittleren Alters wollen auch die versteckten Plätze in der Fremde für sich entdecken und suchen wenigsten im Urlaub das kleine Abenteuer. Leider scheitern solche Erlebnisreisen oft an einem fehlenden Reisepartner. Um trotzdem nicht auf diese Art des neuen Lebensgefühls verzichten zu müssen, bieten einige Reiseveranstalter neue Konzepte für Reisen ohne Partner an.
Hier kann man zusammen mit anderen Reisenden die Welt neu entdecken und knüpft nebenbei noch neue Kontakte. Besonders wichtig ist hierbei vor allem die persönliche Betreuung der Reisenden, nach Möglichkeit eine geringe Gruppenstärke und natürlich die entsprechende Unterbringung – Einzelzimmer sind an dieser Stelle die oberste Pflicht. Eines der besonders beliebten Reiseziele ist zum Beispiel Jordanien, dass neben einer atemberaubenden Landschaft dem Besucher auch noch eine unglaubliche Fülle an historischen Orten bietet und auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Oder soll es doch lieber eine Reise auf den Spuren der Pharaonen sein? Den Möglichkeiten sind in diesem Bereich fast keine Grenzen gesetzt.
Via: openPR
Verschärfte Einreisebedingungen in die USA
07. Juni 2008
Touristen aus Westeuropa, die bisher kein Visum zur Einreise in die USA benötigten, müssen sich in Zukunft auf eine weitere Verschärfung der Einreisebedingungen vorbereiten. Geht es nach der amerikanischen Heimatschutzbehörde, so gilt ab Januar 2009 eine neue Regelung, welche eine Online-Registrierung vorsieht. Erfasst werden sollen mit dieser Maßnahme vor allem Touristen und Geschäftsreisen aus den Ländern, die unter das Visa-Waiver-Abkommen fallen. Personen aus diesen Staaten müssen kein Visum beantragen, sondern haben bisher nur im Flugzeug Formulare zu ihrer Identität ausgefüllt. Die Online-Registrierung soll einen ähnlichen Fragenkatalog enthalten wie bei der bisherigen Vorgehensweise.
Was einzelne Eckdaten der Online-Registrierung betrifft, so hat der Heimatschutzminister Michael Chertoff bekannt gegeben, dass sie drei Tage vor der geplanten Einreise durchgeführt werden muss. Ziel sei es, Terroristen die Einreise in die USA zu erschweren. Der Fall des Schuhbombers Richard Reid wird in diesem Zusammenhang als eines der Beispiele aus der Vergangenheit genannt. Wer also den hohen Eurokurs genießen will und nur billig Urlaub macht, hat nichts zu befürchten. Ob solche Maßnahmen wirklich den gewünschten Effekt erreichen, bleibt aber am Ende abzuwarten, denn in einem alten Sprichwort heißt es so treffend: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.
Nach der Registrierung dürfen die Personen in den nächsten zwei Jahren anschließend mehrmals einreisen. Eine weitere Neuerung betrifft das Einlesen von Fingerabdrücken, es ist in diesem Zusammenhang die Aufstellung neuer Geräte geplant, die alle zehn Finger einscannen können.
Via: tma

